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Die Autoren
Dr. Heidi Elisabeth Megerle
Studium der Geographie, Geologie und Botanik in Tübingen und Aix-en-Provence. Promotion 2003 über Naturerlebnispfade als Module der Umweltbildung und des landschaftsbezogenen Tourismus. Berufstätigkeit als Angestellte im internationalen Naturschutz und als Sachverständige für Umweltverträglichkeitsprüfungen. Freiberuflich tätig als Beraterin für nachhaltige Entwicklung und Tourismus. Seit 2001 als Dozentin am Geographischen Institut der Universität Tübingen im Fachbereich Angewandte Geographie.
Dr. Elmar Heizmann
Studium der Zoologie, Paläontologie und menschlichen Anatomie an der Universität Basel (Promotion 1973); Vorsitzender des Ausschusses Nationaler GeoPark Schwäbische Alb und Abteilungsleiter im Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart
Dr. Andreas Megerle
Studium der Geographie in Tübingen und Aix-en-Provence. 1992 Promotion über Evaluationsmethoden in der Regionalplanung. Berufstätigkeiten als Raumplaner, Umweltconsultant und Umweltbildner in verschiedenen Positionen. Seit 2004 Dozent am Institut für Regionalwissenschaft der Universität Karlsruhe. Lehraufträge an der University of Applied Sciences in Karlsruhe und am Europa-Institut in Reutlingen.
Dipl.-Geograph Lutz-Michael Vollmer
Studium der Geographie mit Schwerpunkten Angewandte Geographie, Geologie und Städtebau an den Universitäten Tübingen, Stuttgart und Portland, OR, USA. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen in einem Geotouristischen Projekt. Freiberuflicher Berater für Nachhaltige Entwicklung, Tourismus und Umweltbildung.
Dipl.-Geographin Walburg Speidel
Studium der Geographie an den Universitäten Stuttgart, Tübingen und Utrecht. Geschäftsführerin des Nationalen Geoparks Schwäbische Alb beim Tourismusverband Schwäbische Alb.
Dipl.-Geograph Torsten Clement
Studium der Geographie an den Universitäten Stuttgart, und Tübingen. Geschäftsführer Touristik Großes Lautertal - Mittlere Schwäbische Alb, Münsingen.
Dr. Gerd Lutze, Dr. Hans Domnick, Prof. Dr. Werner Ebert
Präsidium der Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Märkischen Eiszeitstrasse
kurze Inhaltsbeschreibung
Im Unterschied zu den klassischen Natur- oder Kulturreisen wird dem Themenbereich "Geo" von Seiten des Tourismus erst in letzter Zeit ein vermehrtes Interesse entgegengebracht. Wesentlich unterstützt wurde diese Entwicklung durch die internationale Geopark-Bewegung, die durch die Prädikatisierung großräumiger Gebiete mit hochwertigen Geopotentialen gleichzeitig zunehmend gefragte Ziele eines nachhaltigen Tourismus geschaffen hat. Geotourismus ist in vielen Ländern schon eine gefragte Sparte des Thementourismus. Auch in der Bundesrepublik ist in jüngster Zeit eine wachsende Anzahl geotouristischer Angebote zu verzeichnen, die von der Vermarktung einzelner Geopotentiale, wie Höhlen, bis hin zu integrativen Tourismuskonzepten für großräumige Geoparks reichen.
Geotourismus kann in Regionen mit hochwertigen Geopotentialen einen relevanten Beitrag zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung sowie zu einer regionalen Wertschöpfung leisten, sofern entsprechende Qualitätsstandards und Umsetzungskriterien beachtet werden. Innovative Ansätze der methodisch-didaktischen Vermittlung können gleichzeitig eine Bewusstseinsbildung bewirken, die zu einem größeren Verständnis für die Erforderlichkeit des Schutzes der jeweiligen Geopotentiale beitragen kann.
Das erste Handbuch zum Geotourismus bietet, ausgehend von der historischen Entwicklung einen Überblick über aktuelle Trends und Tendenzen sowie Marketing- und Inwertsetzungsstrategien für geotouristische Angebote. Fallbeispiele unterschiedlichster Ausrichtung veranschaulichen die theoretischen Hintergründe.
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last modified: 13 Aug 2008 16:41:01
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